365/33 Blumenkohl-Pasta mit Petersilien-Cashewkern-Pesto

Nach dem gestrigen Ausflug in die Polenta-Welt, geht es heute mit einer Pasta Variante weiter: Blumenkohl-Pasta mit Petersilien-Cashewkern-Pesto. Pesto habe ich schon immer sehr gemocht. Vor allem die rustikalere Version mit Petersilie gehört zu meinen Favoriten. Hierzu passt besonders der buttrig-nussige Geschmack der Cashewkerne.

33 Blumenkohl Pasta mit Petersilien Cashew Kern Pesto

Zutaten
1 kleiner Blumenkohl
5 El Olivenöl
1 Bund Petersilie
1 halbe Knoblauchzehe
20g geriebener Hartkäse (z.B. Old Amsterdam)
50g Cashewkerne
Salz und Pfeffer
Saft einer halben Zitrone
300g Pasta (z.B. Penne)

Zubereitung
Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Blumenkohl putzen und in kleinere Röschen teilen. Mit 2 El Olivenöl mischen. In eine Auflaufform geben und 30 – 40 Minuten in den Ofen schieben.

Cashewkerne in einer fettlosen Pfanne rösten. Knoblauch schälen, hacken. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Knoblauch darin anrösten. Petersilie waschen. Blätter abzupfen. Cashewkerne, Knoblauch und Petersilie in einen Blitzhacker geben. Mit 3 El Olivenöl fein pürieren. Den Käse unter das Pesto mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.

Ein paar El Nudelwasser abnehmen und unter das Pesto rühren. Es sollte eine schlotzige Soße entstehen. Nudeln abgießen.Tropfnass in den Topf zurückgeben. Pesto und Blumenkohl mit den Nudeln mischen. Auf einem Teller anrichten.

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365/25 Ofengemüse-Pasta

Nudeln kann ich gar nicht genug essen. Dabei sind die Soßen eigentlich immer ähnlich. Hier gibt es nun ein Rezept, das ein bißchen anders daher kommt. Ich hoffe es gefällt…

25 Ofengemüse-Pasta

Zutaten
200g Hokkaido Kürbis
200g Möhren
200g Pastinaken
3 El Olivenöl
Saft einer Zitrone
Salz und Pfeffer
1 kleine Zwiebel
1 El Butter
250ml Schlagsahne
2 El Petersilie, gehackt
250g Pasta (z.B. Spirelli)

Zubereitung
Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Hokkaido waschen, halbieren, entkernen und dann in Spalten schneiden. Möhren und Pastinaken schälen und in Streifen schneiden. Olivenöl mit der Hälfte des Zitronensaftes mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse damit marinieren. In eine Auflaufform geben und 30-40 Minuten oder bis das Gemüse karamellisiert und weich ist, garen.

Zwiebel schälen und fein hacken. Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten. In der Zeit die Butter in einer kleinen Pfanne, bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebeln glasig andünsten. Mit der Sahne ablöschen, aufkochen lassen. Die Sahne in ein paar Minuten etwas reduzieren. Mit Salz, Pfeffer, Petersilie und dem restlichen Zitronensaft würzen. Nudeln abgießen. Zurück in den Topf geben. Sahne darüber geben und gut vermengen.

Nudeln auf einem Teller anrichten. Das Ofengemüse darüber verteilen. Servieren.


365/22 Vanilleeis mit heißen Heidelbeeren

Von dem gestrigen Kirschkuchen hatten wir noch Saft übrig. Die Devise hier lautet: So wenig wie möglich verschwenden. Daher habe ich den Saft, als Grundlage für ein warmes Heidelbeerkompott genommen. Damit können dann diverse Süßspeisen verfeinert werden.

22 Vanilleeis mit heißen Heidelbeeren

Zutaten (Heidelbeerkompott)
350ml Kirschsaft
300g TK-Heidelbeeren
1 El Zucker
3 Tl Vanillepuddingpulver
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung (Heidelbeerkompott)
3El Kirschsaft mit dem Puddingpulver in einer Schüssel verrühren. Topf auf den Herd, starke Hitze. Zucker karamellisieren lassen. Mit restlichen Kirschsaft ablöschen. Vorsicht, der Zucker ist heiß. Kann etwas spritzen. Alles aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd ziehen, Stärke mit einem Schneebesen einrühren. Erneut aufkochen. Mit Zitronensaft abschmecken. Heidelbeeren unterrühren. Erneut aufkochen.

Zutaten (Vanilleeis mit heißen Heidelbeeren)
Heiße Heidelbeeren
Vanilleeis
Geschlagene Sahne (mit etwas Vanillezucker gesüßt)
Schokostreusel

Zubereitung (Vanilleeis mit heißen Heidelbeeren)
Vanilleeis in ein Glas geben. Etwas von den Heidelbeeren darüber löffeln. Eine Schicht Sahne darüber verteilen. Mit Schokostreuseln dekorieren.


365/18 Erbsensuppe

Heute gibt es mal eine aufwendigere Geschichte. Wer am Besten gleich essen möchte, kann sich dieses Gericht gleich wieder knicken. Falls Ihr allerdings mal einen Nachmittag nichts vor habt, solltet Ihr die Erbsensuppe mal ausprobieren…

18 Erbsensuppe

Zutaten
250g getrocknete grüne Erbsen
1 gepökeltes Eisbein (Vom Metzger den Knochen einmal teilen lassen)
1 Suppengrün
1Kg festkochende Kartoffeln
1 Stange Lauch
2-3 Zwiebeln
Olivenöl
2 Tl Suppengewürz (z.B. Suppen Allerlei von Lebensbaum)
2 Tl getrockneten Majoran
Salz und Pfeffer
ca. 150g TK-Erbsen
Maggi
Saft einer halben Zitrone
Crème fraîche

Zubereitung
Am Vorabend die Erbsen in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen.

Eisbein in einen großen Topf geben. Mit Wasser bedecken, um das überschüssige Pökelsalz auszuschwemmen. In der Zeit das Suppengrün waschen und putzen, in feine Würfel schneiden. Dabei die Gemüseabfälle aufheben. Kartoffeln schälen und in größere Stücke schneiden. Eisbein aus dem Topf nehmen. Wasser weg gießen. Eisbein mit frischem Wasser zurück in den Topf. Gemüseabfälle dazu. Schon etwas Salz dazu. Alles aufkochen lassen. Dann bei geschlossenem Deckel ca. 90 Minuten köcheln lassen. Wenn das Eisbein fertig ist, aus dem Topf nehmen. Flüssigkeit durch ein Sieb gießen. Dabei die Flüssigkeit in einem Topf auffangen. Gemüseabfälle nun wegschmeißen.

Erbsen abgießen und in einen mittleren Topf geben, auf den Herd stellen. Mit Brühe bedecken, aufkochen lassen. In ca. 40 Minuten weiche köcheln lassen.

Wenn die Erbsen fast gar sind. Großen Topf auf den Herd stellen, 2/3 Hitze. Etwas Olivenöl erhitzen. Dann erst den Lauch und die Zwiebeln anschwitzen. Das gewürfelte Suppengrün dazu. Auch anschwitzen lassen. Dann die Kartoffeln. Die Erbsen, mitsamt Brühe angießen. Falls man die Erbsen nicht in der gesamten Brühe gekocht hat, noch etwas Brühe dazugießen, so das alles gut bedeckt ist. Mit Suppengewürz, Majoran, Salz und Pfeffer würzen. Bei geschlossenem Deckel alles weich kochen lassen.

In der Zeit, den Fettdeckel vom Eisbein entfernen. Das Fleisch vom Knochen lösen und in Würfel schneiden. Wenn das Gemüse und die Erbsen weich sind TK-Erbsen und das Fleisch in den Topf geben. Alles aufkochen lassen. Die Suppe mit Zitronensaft, Maggi, Salz und Pfeffer würzen.

Die Suppe auf einen Teller geben und mit einem Klecks Crème fraîche garnieren. Servieren.


365/11 Lecker Abendbrot Teil 1 – Lachsschnittchen

Die Zeit ist in unserem Leben ein bestimmender Faktor. Nicht jeden Tag können wir aufwendig kochen. Daher beginne ich hier eine kleine Reihe Abendbrot, mit leckeren Sandwich, Brot, Schnittchen Varianten. Heute gibt es Lachsschnittchen.

11 Lachsschnittchen

Zutaten
100g Räucherlachs
2 Tl Crème fraîche
1 Tl Senf
Zitronensaft
1 Tl Svens Fischgewürz (Sonnentor)
Salz und Pfeffer
4 Toastbrotscheiben

Zubereitung
Räucherlachs in feine Streifen schneiden. In einer kleinen Schüssel die Crème fraîche und den Senf verrühren. Mit einem Spritzer Zitronensaft, Svens Fischgewürz, Salz und Pfeffer würzen. Den Fisch dazugeben und vorsichtig unterheben. Toast in einen Toaster werfen und nach Wunsch bräunen. Dann mit dem Lachs belegen. Fertig.


365/10 Mohn-Polenta-Pudding mit Kirschen

Heute zaubern wir mal wieder was für den süßen Zahn: Mohn-Polenta-Pudding mit Kirschen.

10 Polenta-Mohn Pudding mit Kirschen

An der Präsentation muss ich noch ein bißchen arbeiten… *:o)

Zutaten (Mohn-Polenta-Pudding)
500ml Hafermilch
50g gemahlener Mohn
50g Polenta
40g Vollrohrzucker

Zubereitung (Mohn-Polenta-Pudding)
Hafermilch in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Mohn, Polenta und Zucker mischen. Wenn die Hafermilch kocht, das Gemisch langsam einrieseln lassen. Dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten quellen lassen. Dann in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Zutaten (Kirschen)
1 großes Glas Kirchen
1 EL Zucker
25ml Zitronensaft
Abgeriebene Schale einer Zitrone
1 Zimtstange
15g Speisestärke

Zubereitung (Kirschen)
Kirschen von dem Saft trennen. Dafür eignet sich am Besten ein Sieb, das man in eine Schüssel hängt. Stärke in eine kleine Schüssel geben, ein paar EL von dem Saft dazugeben und glatt rühren. Für später zur Seite stellen. Topf auf den Herd, volle Hitze. Zucker hineingeben und schmelzen lassen. Wenn der Zucker karamellisiert ist mit dem Saft ablöschen. Hierbei etwas vorsichtig sein. Die Flüssigkeit wird aufkochen, der Zucker wird kurzzeitig fest werden. Keine Angst das löst sich wieder. Hitze auf kleine Flamme reduzieren. Nun die Zimtstange hineingeben und während des köchelns ziehen lassen. Nach 10 Minuten die Zimtstange entfernen. Nun mit Zitronensaft und Zitronenschale würzen. Mit einem Schneebesen das Kirschsaft-Stärke Gemisch einrühren. Noch einmal gut aufkochen lassen. Dann die Kirschen unterrühren und abkühlen lassen.

Zum Abschluss das Dessert mindestens ebenso schön anrichten wie bei mir. Das dürfte aber auch nicht allzu schwer sein… *;o)


We can Rapunzel – Möhrenstreich

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Zutaten Möhrenstreich
30g Paranüsse
225g Karotten
1 TL Kokosöl
½ TL Currypulver (mild oder scharf nach belieben)
2 EL Zitronensaft
1 EL Crème fraîche
Salz

Zubereitung Möhrenstreich
Paranüsse grob hacken. In einer fettfreien Pfanne ein paar Minuten rösten. Auf einem Teller abkühlen lassen.

Möhren schälen, grob raspeln. Kokosöl in der Nusspfane erhitzen. Currypulver hinzufügen, ein paar Sekunden rösten (bis es duftet). Möhren hinzugeben. Braten lassen bis sie weich sind. Dann auch etwas abkühlen lassen.

Nüsse und Möhren, mit dem Zitronensaft, sowie der Crème fraîche in einen Mixer geben. Alles zu einer feinen Masse pürieren. Wenn sie zu fest ist, etwas Wasser hinzugeben. Mit Salz abschmecken.

Zutaten Brot
4 Scheiben Pumpernickel
4 Eier
Gurke
Möhrenstreich (siehe oben)

Zubereitung Brot
Eier kochen. Flüssig oder hart? Wie jeder möchte. Pumpernickel im Ofen ein paar Minuten rösten. Gurken in Scheiben schneiden.

Möhrenstreich auf das Brot streichen. Ei in Scheiben schneiden. Mit Gurkenscheiben dekorieren.


Versunkener Apfelkuchen

Versunkener Apfelkuchen

Zutaten
600g säuerliche Äpfel (Ich habe Elstar genommen)
3 EL Zitronensaft
150g Mehl
50g gemahlene Mandeln
1 1/2 TL Backpulver
100g weiche Butter
100g Vollrohrzucker
1 Pk. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier (Größe M)
3-4 EL Milch
3 EL Aprikosenkonfitüre
1 EL Orangensaft

Zubereitung
Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Äpfel schälen, Vierteln, entkernen. Mit dem Messer mehrmals längs einschneiden, aber darauf achten nicht komplett durchzuschneiden. Mit dem Zitronensaft marinieren. Das verhindert das die Äpfel braun werden.

Mehl, Mandeln und Backpulver vermischen

Butter, Vollrohrzucker und Salz mit den Quirlen des Handrührer schaumig aufschlagen. Das sollte so 5 Minuten dauern. Einzeln die Eier unterschlagen. Die Hälfte der Mehlmischung hinzufügen und unterrühren. Nun die Milch. Dann die restliche Mehlmischung. Je nach Festigkeit des Teiges, noch etwas Milch hinzufügen.

Eine Springform gut ausbuttern. Teig gleichmäßig einfüllen und glatt streichen. Die Äpfel mit den Einschnitten nach oben auf den Teig setzen.

Springform auf der 2. Einschubleiste von unten in den Ofen schieben. Ca. 40 Minuten backen.

Konfitüre mit dem Orangensaft glatt rühren. Kuchen auf dem Ofen nehmen. Die Oberfläche des Kuchens sofort mit der Konfitüre bestreichen.

Den versunkenen Apfelkuchen mit geschlagener Sahne und etwas Vanilleeis servieren.

Versunkener Apfelkuchen_2


Spinatsalat

Zitronenhuhn

Zutaten
1 El Weißweinessig
1 kleine rote Zwiebel
100g Datteln
Salz und Pfeffer
30g Butter
2 El Olivenöl
2 kleine Pitabrote
75g Mandeln gehackt
abgeriebene Schale eine Zitrone
1/2 Tl Chiliflocken
150g junger Spinat
2 El Zitronensaft

Zubereitung
Die rote Zwiebel in ganz feine Streifen schneiden. Die Datteln entsteinen, dann Vierteln. Die Zwiebel in eine kleine Schüssel geben. Mit dem Essig marinieren. Salzen und pfeffern. Die Zwiebeln zwischen den Fingerspitzen massieren. Sie soll etwas geschmeidiger werden. Datteln hinzufügen. Alles 20 Minuten ziehen lassen. Nun ev. ausgetretene Flüssigkeit abgießen.

Pitabrote in 1 cm große Würfel schneiden. Pfanne auf den Herd, 2/3 Hitze. Butter und 1 El Olivenöl erhitzen. Brot anrösten. Wenn das Brot langsam Farbe bekommt. Mandeln hinzu. Auch rösten. Dabei immer wieder rühren. Wenn die Mandeln und das Brot braun sind. Zitronenschale, Chiliflocken und 1/4 Tl Meersalz untermischen. Alles in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Salat putzen, waschen und grob zupfen. In eine Schüssel geben. 1 El Olivenöl und 2 El Zitronensaft mit etwas Salz und Pfeffer zu einem Dressing vermischen. Brot-Mandel-Mischung und Zwiebel-Dattel Mischung unter den Spinat heben. Mit dem Dressing napieren. Erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sofort servieren.

Dazu serviere ich Zitronenhuhn mit Kartoffeln und Schmorzwiebeln.


Zitronenhuhn

Zitronenhuhn

Zutaten
4 Hähnchenkeulen
2 unbehandelte Zitronen
600g kleine Kartoffeln
Salz und Pfeffer
Olivenöl
Thymian
4 Knoblauchzehen
200g Schalotten

Zubereitung
Ofen auf 160°C. Ober- und Unterhitze vorheizen.

Saft einer Zitrone auspressen. Andere Zitrone in 5mm große Scheiben schneiden. Kartoffeln gut schrubben. Von den Schalotten und dem Knoblauch die Haut abziehen.

Hähnchenkeule in eine flache Schale legen. Zitronensaft mit Salz und Pfeffer würzen. 6 El Olivenöl unterschlagen. Nun die Marinade über die Hähnchenkeulen geben. Ein halbes Bund Thymian auf dem Fleisch verteilen. Mit Klarsichtfolie abdecken. 2 Stunden ziehen lassen.

Pfanne auf den Herd, 2/3 Hitze. 4 El Olivenöl erhitzen. Kartoffeln, Schalotten und Knoblauch in dem Olivenöl andünsten. Dann das Gemüse in eine Saftpfanne geben.

Hähnchenkeulen mit der Hautseite nach oben auf das Gemüse legen. Zitronenscheiben auch dazulegen. Mit der restlichen Marinade beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Noch 2 El Olivenöl darüber träufeln. Die Saftpfanne auf der unteren Schiene in den Ofen schieben. Alles 90 Minuten garen. Mehrmals mit der Marinade bestreichen. Wenn die Haut braun und knusprig ist, Gemüse und Hähnchenkeulen auf Schüsseln verteilen. Bon Appetit!

Dazu serviere ich einen Spinatsalat.